Österreich ist keine Insel der Seligen. Wir stecken mittendrin im großen Lebensmittelbetrug. Denn als Konsument:innen haben wir in Wahrheit keine Chance zu sehen, was uns täglich aufgetischt wird.
Beispielsweise in Großküchen und Gastronomie - dort wo heute bis zu zwei Drittel aller tierischen Produkte konsumiert werden - oder auch in verarbeiteten Produkten im Supermarkt.
Denn wer würde schon ahnen, dass sich im „Wiener Schnitzel“ das kranke, mangelernährte Kalb aus holländischer Massentierhaltung versteckt? Wer würde annehmen, dass im Restaurant des Möbelhauses ein Brathuhn aus Käfighaltung auf den Teller kommt? Wer vermuten, dass der Butterzopf mit Rot-Weiß-roter Verpackung, doch aus ukrainischem Flüssigei und polnischem Mehl besteht? Und wer ist sich bewusst, dass selbst unsere heimischen AMA-Gütesiegel-Schweine, mit Soja aus brandgerodeten Regenwäldern gemästet werden?


All das ist Realität. Eine Realität, die unser Klima belastet und unsere Umwelt zerstört. Eine Realität, die Lebewesen zur Handelsware degradiert und unsere heimischen Produzent:innen in einem unfairen Wettbewerb an den Rand der Existenz treibt – oder darüber hinaus. Es ist eine Realität, die Konsument:innen zu Mittäter:innen macht, weil sie ihnen schlicht keine Chance lässt, sich bewusst für Nachhaltigkeit und Regionalität entscheiden zu können.


Hilf uns diese Lügen am Teller zu beenden und endlich eine echt-ehrliche Lebensmittel-Herkunftskennzeichnung umzusetzen. Weil Österreich nur draufstehen darf, wo auch Österreich drinnen ist!
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